Machu Picchu

Landesübersicht

Bolivien, ein Binnenland im Herzen Südamerikas, ist geographisch gesehen sehr abwechslungsreich: Einerseits ist es geprägt vom Hochgebirge, andererseits hat es warme, trockene Täler und auch tropische Regionen aufzuweisen. Flächenmäßig ist es das fünftgrößte Land in Südamerika, bezogen auf die Einwohnerzahl das achtgrößte – so wohnen in Bolivien 10,6 Millionen Menschen (Stand: 2014).

Bolivien hat zudem ein reiches kulturelles Erbe zu bieten. Über Jahrhunderte haben sich Prä-Inka-, Inka-, Kolonial- und Postkolonialkulturen im Land entwickelt, wodurch sich im Laufe der Geschichte die Quechua-Aymara mit der spanisch-europäischen Kultur teils verschmolzen haben. Zwar gibt es weiterhin auch Unterschiede, doch ergänzen sich heute Tradition und Moderne. Zudem legt die aktuelle Regierung unter Evo Morales besondere Akzente auf die Förderung der indigenen Tradition und Lebensart.

Aufgrund seiner zentralen Lage ist Bolivien ein natürliches Bindeglied zwischen Pazifik und Atlantik, auch wenn es diese Rolle praktisch noch nicht voll erfüllt. Doch die verschiedenen Verbindungen, ob Straßen oder Schienen, die künftig das Land durchqueren werden, würden auch die Entwicklung des Landes vorantreiben und unterstützen. In Bezug auf die Integration Lateinamerikas kommt Bolivien in der Zukunft eine zentrale Rolle zu.

Bolivien ist reich an natürlichen Ressourcen wie Mineralien, Flora und Fauna, sowie Landflächen. Eine große Bereicherung sind z.B. die Gasvorkommen, welche in den letzten Jahrzenten dem Land neue wirtschaftliche und politische Entwicklungsimpulse gegeben haben. Hinzu kommen diverse Mineralien wie Gold, Silber und Zinn, sowie Lithium in der Region von Uyuni im Südwesten des Landes.

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