Jun09

Boliviens Agenda im UN-Sicherheitsrat

Von Miguel A. Buitrago Kategorie Politik

Quelle: ABI

Am 1. Juni dieses Jahres nahm Bolivien den Vorsitz des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen (UNSC) für die Dauer von einem Monat ein. Während dieser Zeit wird Bolivien versuchen, seine Agenda fortzusetzen, um mehr Aufmerksamkeit auf wichtige Fragen wie Frieden, Proliferation und dem Recht auf Zugang zu sauberem Trinkwasser auf der ganzen Welt zu generieren.

Bolivien ist seit 1945 UN-Mitglied und war bereits zweimal rotierendes Mitglied des UNSC, von 1964 bis 1965 und von 1978 bis 1979. Nun findet es sich erneut in diesem exklusiven Club wieder, von 2017 bis 2018, und hat jetzt also zum sechsten Mal die Ratspräsidentschaft im UNSC inne: im Januar und Dezember 1964, im November 1965, im Juni 1978, im November 1979 und aktuell im Juni 2017. In seiner jetzigen Ratspräsidentschaft will Bolivien die folgenden Fragen auf die Agenda setzen: Präventive Diplomatie und der Umgang mit grenzüberschreitendem Wasser, Gefahren durch Sprengkörper, Terrorismus, internationaler Frieden und Sicherheit, Friedensförderung und nachhaltiger Frieden, Friedensmissionen, Länder wie Cote d'Ivoire, Haiti und Palästina. Mit Blick auf die Besonderheiten der Lateinamerikanischen Geschichte kann man mit großer Warscheinlichkeit behaupten, dass Morales der erste Ratspräsident mit indigenem Hintergrund ist. Wenn Sie die Arbeit von Bolivien im Sicherheitsrat verfolgen wollen, können Sie die Website des Sicherheitsrates besuchen: http://www.un.org/press/en/content/security-council


Bolivien im UN-Sicherheitsrat - Ratspräsidentschaft Juni 2017

Quelle der Fotos: Agencia Boliviana de Informacion (ABI)


Über den Autor

Miguel A. Buitrago

Miguel A. Buitrago

Master in Wirtschaftswissenschaften und Doktor der Politikwissenschaft.

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