Nov02

Die Schönheit der bolivianischen Anden in Multimedia-Format

Von Miguel A. Buitrago Kategorie Tourismus

Faszinierende, wunderschöne andinische Landschaften mit weißen und in den Himmel ragenden Bergen, farbigen Gewässern und Seen, fröhlichen und oft schüchtern wirkenden Gesichtern, dazu melancholische andinische Musik und traditionelle Tänze, das ist es, was Renate Kogler und Franz Marx uns in ihrer Multimedia-Show “Bolivien - Anden, Yungas und Fiestas” zeigen. Es ist ein Sammelwerk beeindruckender Bilder, die durch die Musik, auch teils selbst produzierter, erscheinen, als ob sie sich in Bewegung setzen - eine wahre Multimedia-Show.

Kogler und Marx sind zwei Künstler, die seit 25 Jahren zusammen das machen, was ihnen am Herzen liegt: das Reisen, Fotografieren, Musik machen, das Erkunden fremder Kulturen und die Gestaltung von Multimedia-Shows. In dieser Show kommen die beiden Künstler sehr nah an die Menschen heran, nicht nur indem sie auf die gleiche Weise wie Einheimische reisen, sondern auch indem sie versuchen, eine Beziehung zu den Menschen und deren Kultur herzustellen. In ihrer Webseite steht: “Nimmt man Kontakt auf und spricht mit den Menschen, so sprechen auch die Fotos eine deutliche Sprache.”

Das Ergebnis dieser Reisen ist die oben genannte Multimedia-Show, eine Show, die bereits in Österreich ihren Anlauf nahm und nun auch in Deutschland und in der Schweiz gezeigt werden soll. Die illustrierte Reise beginnt in Lima, Peru, geht entlang der Küste in die Anden hinein und findet dann ihren Weg über den Titicacasee nach Bolivien. Auch besuchen die beiden Künstler die Mond- und Sonneninseln, wo die uralte andinische Kultur immer noch zu spüren ist.

In eine ersten Etappe führt die Reise zu spektakulären Wandertouren durch einige der höchsten Berge in den Anden (etwa 6000 meter), an Gletschern und Seen vorbei, und bei Beobachtung andinischer Tiere wie z.B. die Kondore wie auch von Landschaften wie das Altiplano Plateau. In einer zweiten Etappe reisen die Künstler durch einen Teil der Yungas, ein Gebiet nördlich von La Paz, wo sich ab etwa 2500 meter Höhe der Anfang des Amazonas befindet. Dort kann man innerhalb weniger Stunden den starken Kontrast zwischen der Kälte der Anden und den tropischen Yungas-Temperaturen spüren. Auch trafen sich die Künstler mit Afro-Bolivianos, einer Minderheit von Afrikanern, die vor langen Zeiten zur Plantagenarbeit als Sklaven nach Bolivien gebracht wurden. Heutzutage sind Afro-Bolivianer ein Bestandteil der Bevölkerung der Yungas im Norden von La Paz.

Vier Monate dauerte diese wundervolle Reise für die Künstler. In der Show kann man diese Reise erleben. Weitere Informationen über Renate Kogler und Franz Marx, ihre Arbeit und Kunst finden Sie auf ihrer Webseite www.renate-franz.at.

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Über den Autor

Miguel A. Buitrago

Miguel A. Buitrago

Master in Wirtschaftswissenschaften und Doktor der Politikwissenschaft.

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