Apr05

Der Teleferico in La Paz - Eine touristische Attraktion

Von Miguel A. Buitrago Kategorie Tourismus, Seilbahnen, Wirschaft

rim actualizada mod

Foto: miteleferico.bo

La Paz ist um eine neue Touristenattraktion reicher. Mit dem neuen Seilbahnsystem: Das “Mi Teleferico”, können die Besucher einen noch größeren Teil, der bereits in den Anden gelegenen Stadt, aus noch höheren Lagen erkunden. La Paz ist dabei ein interessantes, innovatives und größtenteils einzigartiges, öffentliches Transportsystem zu implementieren, das den notorischen Stauproblemen der Andenstadt gegenwirken soll. Jetzt können die Passagiere bereits sechs der elf geplanten Seilbahn Linien nutzen. Die wahre Attraktion ist jedoch die beeindruckende Aussicht, die über den Dächern von La Paz geboten wird. Ein echter Genuss für die Touristen, die die Stadt Tag für Tag besuchen.

Nov29

Diabla: Mode und soziales Engagement in Bolivien

Von Miguel A. Buitrago, Mauricio Guillen Sardon Kategorie Markteintritt, Wirschaft, Textil

Diabla: Mode und soziales Engagement in Bolivien

Die Entwürfe sind jung, bunt, erfrischend und zeichnen sich durch starke ethnische Einflüsse aus. Diabla ist eine junge bolivianische Modefirma, die ethnische Komponente und uralte Herstellungstechniken Boliviens vereinigt und sie in Form von Kleidung oder Schmuckstücken zum Ausdruck bringt. Die Firma hat in der bolivianischen Modewelt schon große Wellen geschlagen und möchte nun den Erfolg auf internationaler Ebene fortführen. Seit Anfang Oktober 2017 repräsentieren Matthia Stolz und Gustavo Ibáñez, neben Arbeit und Studium, Diabla in Deutschland. “Jedes einzelne produzierte Stück ist einzigartig. So etwas gab es bisher auf dem europäischen Modemarkt noch nicht”, so Matthia Stolz in einem kurzen Interview. Bolivia-Visión möchte Diabla bei der Einführung im deutschsprachigen Raum und ebenfalls bei der Vermittlung des sozialen Engagements des Unternehmens helfen.

Okt27

Lateinamerika-Tag 2017 in Weimar

Von Simon Balzert, Guerlio Peralta Kategorie Handel, Wirschaft

Botsch. Boliviens Jorge Cardenas und Gerardo Basurco, Bolivia-Vision

Bild: Botschafter Herr Jorge Cardenas und Gerardo Basurco, Bolivia-Vision. Quelle: Gerardo Basurco und Guerlio Peralta.

Am 17. und 18. Oktober 2017 lud der Lateinamerika Verein e.V. unter der Schirmherrschaft von Minister Wolfgang Tiefensee gemeinsam mit dem Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft des Freistaates Thüringen zum 68. Lateinamerika-Tag in Weimar ein.

Okt22

Die Entwicklung der bolivianischen Wirtschaft 2016 - 2017

Von Miguel A. Buitrago, Mauricio Guillen Sardon Kategorie Wirschaft, Volkswirtschaft

Wirtschaftswachstum PIB fundacion milenio bericht bolivien 2017

Bild: Bolivianische BIP Wachstum 2000 - 2016; Quelle: Fundacion Milenio Bericht 2017.

Im folgenden Bericht ist die Wirtschaftsentwicklung Boliviens vom Jahr 2016 und teils für 2017 dargestellt. Gegenstand der Analyse ist die bolivianische Wirtschaftskraft, die aktuell von Spannungen, Unsicherheiten und von einem wandelnden Konjunkturzyklus gekennzeichnet ist.

Ein Blick auf das Bruttoinlandsprodukt bestätigt, dass sich das Wachstum der bolivianischen Wirtschaft, im Vergleich zu den vorherigen Jahren, langsamer entwickelt. Bestätigt haben diesen Trend nicht nur mehrere internationale Organisationen wie der IWF, die Weltbank und die CEPAL, sondern auch die bolivianische Regierung und unabhängige Organisationen, wie die Fundacion Milenio. So berichtet die Fundacion Milenio, in ihrer jüngsten Einschätzung der bolivianischen Wirtschaft, dass das Wachstum für 2016 4,3 Prozent betrug. Das ist eine Verlangsamung gegenüber den Vorjahren. Im Jahr 2015 betrug das Wachstum 4,9 Prozent und im Jahr 2014 5,5 Prozent. Für 2017 gehen die Erwartungen des Bruttoinlandsprodukts auseinander. Die Regierung erwartet ein Wachstum von 4,7 Prozent, während der IWF und die CEPAL eine Wachstumsrate von 4 Prozent schätzen. Die Weltbank erwartet sogar nur ein Wachstum von 3,5 Prozent.

Sep09

Gabinete Binacional Bolivia - Perú

Von Miguel A. Buitrago Kategorie Bau / Infrastruktur, Politik, Wirschaft

Gabinete binacional treff sep 1 2017 Lima 640x480

Foto quelle: Agencia Boliviana de Informacion (ABI)

Am 1. September trafen sich in Lima der bolivianische Präsident Evo Morales und der peruanische Präsident Pedro Pablo Kuczynski, jeder zusammen mit seinem Kabinett. Beide Regierungschefs trafen sich zum dritten Mal in einem sogenannten Kabinetttreffen (siehe Titel). Bei den Gesprächen ging es um bilaterale Entwicklungs- und Handelsfragen. Zu den wichtigsten Themen gehörten der Bau der Bi-Ozeanischen Eisenbahn und die Entwicklung des Ilo-Hafens.

Apr07

Bolivien: Das Projekt "Bioceanico" geht weiter voran

Von Miguel A. Buitrago Kategorie Bau / Infrastruktur, Entwicklung, Politik, Wirschaft

Bioceanico - jorge cardenas 640x359

Quelle: S.E. Jorge Cardenas

Die bolivianische Regierung setzt ihre "Bioceanico"-Projekte fort. Das Ziel ist, mittels einer Eisenbahn durch Brasilien, Bolivien und Peru eine Verbindung zwischen dem Atlantik und Pazifik herzustellen. Die Eisenbahnlinie soll vom brasilianischen Hafen Santos im Süden Brasiliens aus starten, etwa 3100 Kilometer durch Bolivien und 400 Kilometer durch Peru führen und dann im Hafen von Ilo im südlichen Peru enden. Das Projekt wird voraussichtlich 10 bis 14 Milliarden Dollar kosten. Das politische, wirtschaftliche und soziale Potenzial eines solchen Projekts hat das Interesse der Nachbarländer Paraguay und Uruguay sowie die Aufmerksamkeit der deutschen Regierung geweckt. Der Bioceanico, wie es jetzt heißt, verspricht nicht nur die beiden Ozeane zu verbinden, sondern auch die Region. Das Projekt hat großes Potenzial, den Handel und die regionale Integration unter den Teilnehmerländern weiter zu stärken. Gleichzeitig kann es die Beziehungen zwischen Europa und Lateinamerika stärken, insbesondere mit Deutschland.

Jan31

Was bedeutet die Präsidentschaft Trumps für Lateinamerika und Bolivien?

Von Miguel A. Buitrago Kategorie Politik, Wirschaft

Source: Eigene gestaltung

Am 21. Januar 2017 wurde Donald J. Trump als der 45. Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt. Angesichts seiner verschiedenen Äußerungen, dazu oft widersprüchlich, über die Beziehungen der USA mit anderen Ländern der Welt ist es sowohl unsicher als auch verwirrend, welche Wege die neue US-Regierung nehmen wird. Überall auf der Welt fragt man sich, ob die USA sich gegenüber der Welt verschließen werden. Werden die USA versuchen, ihre Wirtschaft mit Maßnahmen des Protektionismus zu schützen? Wie wird die zukünftige Sicherheitspolitik aussehen? Diese Fragen sind auch für die lateinamerikanischen Länder von großer Bedeutung. Die große Frage,die im Raum steht, ist:  Was kann und soll man von einer Trump-Präsidentschaft erwarten?

Jan23

Brasilien reduziert seinen Verbrauch von bolivianischem Erdgas

Von Miguel A. Buitrago Kategorie Energie, Wirschaft

Brasilien reduziert seinen Verbrauch von bolivianischem Erdgas

Der wichtigste Exportpartner Boliviens, Brasilien, wird den Verbrauch von Erdgas ab Januar 2017 für die folgenden 30 bis 45 Tage senken. Dies ist unter den Vertragsbedingungen möglich. So soll der Verbrauch für die ersten Monate in 2017 um rund 50% von 30 Millionen Kubikmeter am Tag auf rund 12,3 Millionen Kubikmeter am Tag gesenkt werden. Diese Reduzierung stellt für die bolivianische Seite allerdings eine große Herausforderung dar, auch wenn sie von kurzer Dauer ist, weil das Land vorwiegend auf den Export von Erdgas nach Brasilien und Argentinien angewiesen ist. Die brasilianische Regierung gab als Begründung den starken Regenfall im Sommer an, der die Flüsse im Amazonasgebiet so gut gefüllt hat, dass das Land nun damit Energie erzeugen kann.

Jan19

Alternativen zu Arica: Bolivien bemüht sich um neue Handelswege

Von Miguel A. Buitrago Kategorie Handel, Wirschaft

Arica Hafen exrorro cc by 20 800px Jan 2008

Quelle: A Panoramic view of the port of Arica, Chile, January 2008, exrorro, CC-BY-2.0, Wikipedia.

Mit dem Friedensvertrag zwischen Chile, Bolivien und Peru von 1904, der den pazifischen Krieg (1879-1883) zwischen diesen Ländern offiziell beendete, hat Bolivien auf die Nutzung des Hafens von Arica für seinen internationalen Handel gesetzt - und zwar bis heute. Dies ist so, weil der Vertrag den freien Transit bolivianischer Waren durch Arica einschließt. Doch seitdem Präsident Morales im Amt ist, sind die bolivianische Regierung und auch die Händlern, die diesen Hafen nutzen zunehmend unzufrieden mit den Dienstleistungen in Arica. Ein wichtiges Thema war denn auch die Privatisierung dieses Hafens in den 1990er Jahren und die daraus resultierenden Preissteigerungen für Dienstleistungen. Der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte, bezog sich auf die vielen Streitigkeiten zwischen den Arbeitern und dem Hafenmanagement, sowie mehrere Streiks. Den bolivianischen Unternehmen kostete es Millionen von Dollar in verlorenen Einnahmen, sowie mehrere Fälle von Produktmängeln für die bolivianischen Verbraucher. Nun hat die bolivianische Regierung den Handel durch Arica als Problem identifiziert. Die historisch belasteten Feindseligkeiten zwischen den Regierungen Chiles und Boliviens haben noch zu den Komplikationen beigetragen. Das ist auch der Grund, warum die Morales-Regierung nach alternativen Häfen gesucht hat, um den bolivianische Handel voranzutreiben.

Jan11

Leonardo A. Prado von Gateway Bolivia, ein einzigartiger bolivianischer Unternehmer

Von Miguel A. Buitrago Kategorie Tourismus, Geschäftsmöglichkeit, Markteintritt, Wirschaft

Leonardo A. Prado von Gateway Bolivia, ein einzigartiger bolivianischer Unternehmer

Unsere Person des Monats ist Lic. Leonardo A. Prado, Gründer und Präsident des auf den Tourismus spezialisierten Unternehmens Gateway Bolivia. In einem kurzen Gespräch mit Bolivia-Visión erzählt er über sich selbst, seine Arbeitsphilosophie, wie er zum Tourismus kam, sowie seine Zukunftsvision. Prado ist ein junger bolivianischer Unternehmer, der sich auf dem europäischen Tourismusmarkt mit innovativen Ideen behaupten möchte.

Nov18

Martina Brañez - Unternehmerin aus Bolivien

Von Gerardo Basurco Kategorie Wirschaft

Martina Brañez - Unternehmerin aus Bolivien

Martina Claudia Brañez Villegas hat gerade an einem fünfwöchigen Programm für Young Leaders of the Americas Initiative (YLAI) in den Vereinigten Staaten teilgenommen. Diese Initiative wurde 2014 vom Präsidenten Barack Obama ins Leben gerufen, um junge Unternehmensgründer aus Entwicklungsländern zu fördern. Diese ist die erste Massnahme, die mit Gründern aus Lateinamerika und der Karibik durchgeführt wird. Von ca. 10.000 Erstanträgen wurden 250 ausgewählt, 10 davon aus Bolivien.

Martina Claudia Brañez Villegas wurde 1981 in Pforzheim als Tochter von John Brañez und Martha Villegas geboren, die ein Studium der Betriebswirtschaft an der dortigen Fachhochschule absolvierten. Martina besuchte die deutsche Schule in La Paz. Ihr Interesse an Kindern führte sie zu einer Ausbildung als Kindergärtnerin. Heute ist sie die Mutter vom achtjährigen Ezequiel.

Nov09

Was bedeutet Onlinemarketing für Mittelständler?

Von Miguel A. Buitrago Kategorie Handel, Geschäftsmöglichkeit, Wirschaft

Was bedeutet Onlinemarketing für Mittelständler?

Bei Unternehmen mit schwarzen Zahlen liegt der Anteil digitaler Kanäle um 4 Prozentpunkte höher als bei Betrieben ohne Onlinemarketing... So lauten die Schlussfolgerungen einer Marketingstudie von TNS Infratest im Auftrag des Unternehmens Saxoprint, einer Tochter des BVMW-Partners CEWE Print. Sie können den Bericht direkt mit diesem Link herunterladen.

Okt26

Leitfaden für EU-Förderungen

Von Miguel A. Buitrago Kategorie Handel, Markteintritt, Wirschaft

Überblick über die EU Finanzierungsmöglichkeiten 2014-2020 Ausgabe 2014

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können EU-Fördermittel in Form von
Finanzhilfen, Darlehen und – unter bestimmten Umständen – Bürgschafen sowie
Aufräge für die Bereitstellung verschiedener Waren oder Dienstleistungen erhalten.

Leitfaden hier.

Okt26

Strategiepapier BMWi

Von Miguel A. Buitrago Kategorie Handel, Wirschaft

„Neue Impulse für den internationalen Wettbewerb um Großprojekte“

Die Bundesregierung unterstützt die Aktivitäten deutscher Unternehmen zur Erschließung und Sicherung ausländischer Märkte.

Maßnahmen des Strategiepapiers:

  • Bessere Koordinierung bei Projekten im strategischen Interesse der Bundesregierung. Hierfür wird ein Beauftragter eingesetzt und eine Koordinierungsstelle im BMWi geschaffen.
  • Bessere Nutzung der bestehenden Außenwirtschaftsförderinstrumente, dies kann im Einzelfall die Finanzierung von Machbarkeitsstudien, die Übernahme von 100 %-Garantien oder die erweiterte Berücksichtigung von ausländischen Zulieferungen bei Exportkreditgarantien umfassen.
  • Verbesserung der Finanzierungsinstrumente für strategisch relevante Projekte im Einzelfall, insbesondere durch Einsatz von KfW-Mitteln zum OECD-Mindestzinssatz in sogenannten "Matching-Situationen", wo Anbieter außerhalb der OECD Finanzierungen zu sehr günstigen Konditionen anbieten.
  • Intensivierung der internationalen Initiativen, insbesondere durch Begleitung der Bankenregulierung nach Basel III und Basel IV.
[12 3  >>